Städtereisen Belgien
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Belgiens Städte
beherbergen in ihren gut erhaltenen Zentren wahre Schätze
mittelalterlicher Architektur und Kunst. Nicht nur berühmte Städte wie
die Diamantenmetropole Antwerpen, Brügge, „das Venedig des Nordens“,
Belgiens Hauptstadt Brüssel, oder die reiche Tuchstadt Gent waren Orte
des Wirkens von berühmten Künstlern wie Rubens, Breughel und van Dyck,
auch kleinere Städtchen beeindrucken durch ihr oftmals geschlossenes,
historisches Stadtbild. Prächtige Bürgerhäuser um den überall
vorhandenen „Groten Markt“, gotische Tuchhallen und Belfriede oder
großartige Kirchenschätze zeugen vom damaligen Reichtum der großen
Handelsnation. Hier lässt es sich herrlich bummeln und edle Schokolade
oder die weltbekannten Belgischen Pralinen als Mitbringsel erstehen. Wer
allerdings ausgelassenes Nachtleben und große Diskotheken sucht, bleibt
besser in Städten wie Brüssel oder Antwerpen. Zum Ausgehen findet man
eher charmante kleine Kneipen und Musik-Cafes, in denen man sich von der
Vielfalt der belgischen Biere, die auch mal mehr als 10% Alkohol
enthalten können, überzeugen kann.
Reisen Antwerpen
Die bedeutendste
Hafenstadt Belgiens hat neben ihrer Stellung als Handelsmetropole für
Diamanten auch einige kulturelle Vorzüge zu bieten: Künstler wie Rubens
und van Dyck haben hier große Werke geschaffen. So bieten das
Rubenshaus, das Plantin-Moretus-Museum oder
das Diamantenmuseum künstlerische Vielfalt. Am Grote Markt kann man
zahlreiche prächtige Fassaden bewundern und das Rathaus beeindruckt
durch seinen architektonischen Reichtum. Hier befindet sich auch der
Brabobrunnen, der im Stil des italienischen Manierismus kreiert wurde.
Modern hingegen präsentiert sich als Paradebeispiel des Art Deco das
Viertel Zurenborg. In der Stadtburg Antwerpens, Burg Steen, ist heute
ein Schiffsmuseum untergebracht. Verwöhnen lassen kann man sich von der
internationalen Küche, der in Antwerpen keine Grenzen gesetzt sind.
Reisen Brügge
Diese Stadt in der
Provinz Westflandern in Belgien zieht durch sein mittelalterliches
Stadtbild immer mehr Touristen an. Im Jahr 2000 wurde die Altstadt von
der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und nicht umsonst bezeichnete man
Brügge 2002 als Kulturhauptstadt. Die Altstadt beeindruckt durch gut
erhaltene von Kanälen umgebene Wallanlagen, auf denen viele Windmühlen
zu finden sind. Auf diesen Kanälen, die früher dem Warentransport
dienten, können Besucher heute per Bootstour Brügge besichtigen. Neben
dem Rathaus, dem Justizpalast, den Tuchhallen und dem berühmten
gotischen Glockenturm „Belfried“ beherbergt die Stadt in ihrer
Liebfrauenkirche die Madonna von Michelangelo, eins der wenigen Werke,
das über die Alpen gelangt ist.
Reisen Brüssel
Brüssel, die Hauptstadt Belgiens, besticht vor allem durch ihr
internationales Flair. Als Sitz der NATO und vieler Organe der
Europäischen Union finden sich Gäste aus aller Welt in der Millionenstadt.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt der Große Platz – ein besonders schöner Marktplatz, der zum Weltkulturerbe
der UNESCO zählt. Auch das gotische Rathaus, der Königliche Palast und die
Kathedrale Saint Michel sollten während eines Brüssel-Besuchs unbedingt
besichtigt werden. Besonders beliebt bei Touristen ist das Manneken Pis,
eine knapp 60 Zentimeter hohe Figur aus Bronze, die einen urinierenden
Knaben darstellt. Darüber hinaus sollte man sich einen Bummel durch die
Altstadt Brüssels nicht entgehen lassen und in einem der vielen
Pralinengeschäfte die berühmte belgische Schokolode probieren.
Etwas außerhalb des Stadtkerns steht das schon von weitem
sichtbare Atomium. Das knapp 100 Meter hohe Wahrzeichen Brüssels wurde
anlässlich der Weltausstellung 1958 errichtet und stellt eine zigfache
Vergrößerung eines Eisenkristalls dar. Ganz in der Nähe des Atomiums
befindet sich außerdem „Mini-Europa“, ein Park, in dem die wichtigsten
europäischen Sehenswürdigkeiten im Miniaturformat nachgebaut wurden.
Reisen Oostende
Die Hafenstadt an
der belgischen Nordseeküste in der Provinz Westflandern macht ihrer
Bezeichnung alle Ehre: Jachthäfen, Fischereihäfen, Werften und auch
einen Fährhafen für den Austausch mit England lassen sich hier finden.
Ostende, die „Königin der Seebäder“ hat neben den Kurbädern und Häfen
auch noch eine frühere Sommerresidenz des Königshauses zu bieten, sowie
zahlreiche Museen: James-Ensor-Haus, Fort Napoleon oder das Museum für
moderne Kunst. Wer sich einfach nur entspannen möchte, kann dies an der
schönen Strandpromenade, die sich über den gesamten Seedeich zieht, tun.
Hier locken zudem viele Cafés und Restaurants.