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Das in Südosteuropa gelegene
Bulgarien ist überwiegend ein Gebirgsland. Seine Grenze im Norden ist
das Schwarze Meer. Am dichtesten bewohnt sind die Regionen um Sofia im
Westen, Plowdiw im Süden und entlang der schönen Donau. Von 1908 war
Bulgarien Königreich, seit 1947 war es eine kommunistische
Volksrepublik, an der Spitze des Landes stand von 1954 bis 1989 Todor
Schiwkow. In den 90er Jahren führten die Demokratisierung und der
wirtschaftlicher Wiederaufbau zu einer politischen Instabilität.
Das Klima: Im zentralen Tal des Landes und in den Niederungen ist der
Sommer warm, der Winter jedoch sehr kalt und vielerorts schneereich.
Wetterextreme können durch heiße oder kalte Winde aus Russland kommen.
Die warme Schwarzmeerküste zieht im Sommer wie ein Magnet Touristen
an. Im Hochgebirge kann bis in den Juni hinein Schnee liegen.
Der Verkehr: Bulgarien liegt genau an der Schnittstelle zwischen
Europa und Asien: Eisenbahn und Straßennetz wurden unter Schiwkow
schwer vernachlässigt und litten in den 90er-Jahren unter der
wirtschaftlichen Unsicherheit im Land. Heute sind die Mittel für die
Modernisierung wichtiger Strecken da. Die Donau wird oftmals mit
Fähren überquert 2000 wurde ein Abkommen zwischen Bulgarien und
Rumänien geschlossen, das den Bau einer zweiten Brücke vereinbart.
Tourismus: Die Tourismusbranche nutzte früher den osteuropäischen
Massenreisemarkt. Touristen aus dem Westen werden mit günstigen Ski-
und Badeurlaub geködert. Zur Zeit wird der Tourismus privatisiert und
soll durch Betonung des historischen Erbes neuen Schwung bekommen.
Seit Mitte der 90er Jahre steigen die Buchungen wieder an: Russen und
auch Westeuropäer – vor allem Deutsche – kommen nun.
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