Dienstag, 16. Juni 2009

Neue Führungen in Augsburg

Durch Augsburg „schweben“ kann man am Samstag, 20. Juni, jeweils ab 10, 13 und 16 Uhr vom Rathausplatz aus. Marcus Walter von Segway Erlebnis bietet 1,5-stündige Stadtrundfahrten an, inklusive 20-minütiger Einweisung in den Elektrozweiräder. Die „Segway“-Fahrer werden in Kooperation mit der Regio Augsburg Tourismus GmbH mit dem „i-Guide“ ausgestattet.

Was die Polizei in Saarbrücken einsetzt, können ab sofort Teilnehmer an öffentlichen Stadtführungen durch Augsburg verwenden: Zwei „Segways“ stellt Marcus Walter von Segway Erlebnis für Sightseeingtouren ab dem Rathausplatz zur Verfügung. Die Gefährte des 21. Jahrhunderts ähneln einem Roller bzw. „Stepper“, wobei nicht getreten werden muss, denn eine Batterie bewegt den Motor. Dementsprechend lautlos „schwebt“ der Fahrer auf 17,7 cm breiten Gummireifen über Radwege.

Beherrscht man erst das neumodische Fahrzeug, kann man in die Vergangenheit umschwenken: Jakob Fugger und W. A. Mozart begleiten die Fahrt durch Augsburg. Ihr informativer und unterhaltsamer Dialog, unterlegt mit Geräuschen, ist über die Ohrstöpsel des „i-Guides“ zu hören. Auf dem kleinen Minibildschirm sind jeweils historische Aufnahmen der Sehenswürdigkeiten Augsburgs zu sehen. Vom Computer im Westentaschenformat kann man sich auf einem Rundkurs zu 34 Stationen in der Augsburger Innenstadt navigieren lassen oder diese einzeln „anschweben“. Das Hörmaterial des „i-Guides“ ist auch ins Englische übersetzt und deckt maximal 90 Minuten ab – die Reichweite des „Segways“ beträgt 19 Kilometer.

Genaueres zu deren Technik des „Zweiräders“: Wenn der Fahrer das Gewicht nach vorne verlagert, bewegen die Motoren beide Räder vorwärts, damit das Gefährt nicht umkippt. Wird das Fahrzeug nach hinten geneigt, fährt das Gerät rückwärts – übrigens maximal 20 Stundenkilometer. Seitwärtsbewegungen ermöglicht die Lenkstange in der Mitte: Soll es nach links gehen, richtet man den Griff nach links, woraufhin sich das linke Rad langsamer bewegt als das rechte. Das Fahrzeug kann sich auch um die eigene Achse drehen: Dann bewegen sich die Räder in entgegengesetzte Richtungen. Genaueres zu den Nutzungsbedingungen: Den „Segway“ nutzen darf nur derjenige, der das 16. Lebensjahr bereits erreicht, 46 Kilogramm Körpergewicht nicht unterschreitet und 115 Kilogramm nicht überschreitet. Dahingleiten darf man über für Mofas freigegebene Radwege, gemeinsame Geh- und Radwege oder auf Fahrbahnen, sofern kein Radweg vorhanden ist. Zur eigenen Sicherheit wird empfohlen, einen Fahrradhelm zu tragen.

Der Preis für die 1,5-stündige Stadtführung mit dem „Segway“ inklusive 20-minütiger technischer Einführung und „i-Guide“ beträgt 55 Euro pro Person. Buchung und Informationen bei Marcus Walter von Segway Erlebnis unter Telefon 01 71/9 52 33 08 oder im Web (www.seg-erlebnis.de).

Megaresorts in China

Nicht nur Dubai punktet mit gigantischen Hotelprojekten; auch im chinesischen Macau entstehen touristische Destinationen ersten Ranges. Die "City of Dreams" wird eine Stadt der Superlative. Bezeichnend ist das Casino mit 520 Spieltischen und einer Multimediashow in einem 27 Meter hohen Theaterdom auf 390.000 qm Fläche. Auf dem Areal befinden sich außerdem mehr als 20 verschiedene internationale Restaurants und Bars. Natürlich ist auch ein phänomenales Shoppingangebot vorhanden.
Die Ausbauphase I sowie einem Crown Towers und Hard Rock Hotel mit jeweils 300 Zimmern hat am 1. Juni 2009 ihre Pforten geöffnet. Das Grand Hyatt Macau mit 800 Zimmern soll im 3. Quartal 2009 seine Eröffnung feiern.
Mehr: www.cityofdreams.com.mo/en/

Neues Angebot am Gardasee

Derzeit entsteht ein neues Feriendomizil in der Nähe von Tremosine am Gardasee: Campione des Garda.
In spektakulärer Lage, auf einer Halbinsel, umsäumt von von steil aufragenden Felswänden wird eine ehemalige Textilfabrik mit dem zugehörigen Arbeiterdorf in ein mondänes Ferienhotel mit Privathäusern umgestaltet. Neben einem eigenen Bootshafen bekommt die Anlage auch eine eigene Seilbahn nach Tremosine, wo sich auch ein Golfplatz befinden wird.
Die Baukosten von 280 Millionen Euro sprechen für sich.
Die Fertigstellung ist für 2011 geplant.
Mehr: www.campionedelgarda.it

Mit dem Hund in Urlaub

Wer seinen Hund während des Urlaubes nicht bei Bekannte oder gar in der Tierpension parken will, hat auch die Möglichkeit, diesen mit in Urlaub zu nehmen. Hierbei sind jedoch einige Spielregeln zu beachten.
So ist seit 2005 der blaue "EU-Heimtierausweis" bei allen Reisen innerhalb der EU Pflicht. In diesem Pass, der vom Tierarzt ausgestellt wird, sind sämtliche Impfungen des Tieres dokumentiert. Weiterhin muss Hunde und Katzen ein winziger Chip eingepflanzt werden, der eine einwandfreie Erkennung des Tieres gewährleistet. Die Chipnummer sowie ggf die Tätowierungsnummer werden ebenfalls in diesem Ausweis niedergeschrieben.
Wenn Ihr Ziel Finnland, Großbritannien, Irland, Norwegen oder Schweden heißt, ist ein Nachweis erforderlich, dass ein bestimmter Tollwut-Antikörperwert im Blut des Tieres nicht unterschritten wird. Diese Bescheinigung im Ausweis erhalten Sie ebenfalls vom Veterinär, der das Blut in einem einschlägigen Labor untersuchen lässt.
Weitere Informationen über solche Sonderregelungen finden Sie auf www.amtstieraerzte.de.

Bei Anreise mit dem PKW sollten Sie Ihr Fahrzeug erstmal hundegerecht vorbereiten. So gibt es z.B. aufblasbare Rücksitzvergrößerungen, die verhindern, dass der Hund bei einer Vollbremsung von der Rückbank in den Fußraum fällt. Auch Hunde-Sicherheitsgurte sind im Fachhandel erhältlich; diese sind in einigen Urlaubsländern, wie Spanien und Italien, Vorschrift.
Reist Ihr Hund auf der Ladefläche, ist ein Trennetz zum Fahrgastraum zweckmäßig.

Die Mitnahme eines Hundes bei einem Flug ist bei den meisten Fluggesellschaften kein Problem; Sie sollten diese Tiere jedoch bereits bei der Flugbuchung anmelden.
In die Kabine des Flugzeuges dürfen meist nur Kleintiere mit einem Gewicht bis zu 5 Kilo. Den Flug erlebt ein solches Tier in einer Transporttasche.
Größere Tiere werden im Laderaum in speziellen Transportkäfigen zu Ihrem Urlaubsziel verfrachtet.

Natürlich sollten Sie auch bereits vor der Buchung mit dem Vermieter bzw. Reiseveranstalter klären, ob der Hund in Ihrer Urlaubsunterkunft überhaupt erlaubt ist.

Wissenswertes über Air Berlin

Air Berlin hat seinen Sitz in Berlin und hat sich schon früh auf günstige Flüge in die Mittelmeerregion spezialisiert. Der IATA Flugcode ist AB. Die Gesellschaft fliegt in Kooperation mit der Österreichischen Fluggesellschaft Niki. Am häufigsten fliegt Air Berlin die Ferieninsel Mallorca an. Hierdurch hat der Billigflieger sich auch den Spitznamen "Bus nach Mallorca" eingehandelt. Durch die Übernahme von dba und LTU bedient Air Berlin auch Flüge auf Langstrecke.
In Deutschland wird schwerpunktmäßig von den Flughäfen Nürnberg und Düsseldorf aus geflogen. Des weiteren werden in Deutschland aber noch ca. 18 weitere Flughäfen bedient wie z. B. München oder der „Exot“ Sylt. Im Februar 2009 hatte Air Berlin über 125 Flugzeuge im Einsatz und weitere Maschinen sind bereits bestellt.
Mehr Informationen und die Möglichkeit der Flugbuchung gibt es hier