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Impressum/AGB
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Mallorca - mit dem Auto vom Strand ins
Gebirge
Zur
Abfrage von Mietwagenangeboten
Die spanische Insel Mallorca gehört zur
Gruppe der Balearen und liegt im westlichen Mittelmeer ca. 170 km östlich
der Küste von Spanien. Sie ist mit ca. 3.620 km² die größte Baleareninsel
und weist auch mit dem Puig Major (1.445 m üNN) die höchste Erhebung auf.
Mallorca wird in 6 Landschaftszonen eingeteilt, von denen jede einen
eigenen Charakter und spezielle Eigenschaften hat. Die Serra de Tramuntana
ist ein Gebirgszug entlang der Nordwestküste mit 10 Gipfeln über 1.000 m
Höhe; in den fruchtbaren Tälern werden Wein, Tomaten und Bohnen angebaut,
aber auch Orangen- und Zitronenbäume gedeihen hier. Nach Südosten schließt
sich die Region Raiguer an, ein hügeliges Gebiet, das v.a. für das Schuh-
und Lederhandwerk bekannt ist. Der zentrale Teil Mallorcas wird von der
Plà de Mallorca gebildet, einer Ebene mit sehr viel Landwirtschaft
(„Kornkammer Mallorcas“); die bergige Region Llevant im Osten ist das
Zentrum für die Fertigung von Kunstperlen und die Möbelindustrie. Die
beiden Regionen Migjorn und Palma im Süden und Südwesten stellen den
Hauptanteil der Tourismusorte mit vielen berühmten Stränden.
Aufgrund seines mediterranen Klimas (rund 300 Sonnentage/Jahr) ist
Mallorca v.a. bei den Deutschen ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Nach nur
zwei Stunden Flug ist man auf dieser Ferieninsel, und um von Mallorca
nicht nur die Strände kennen zu lernen, ist ein Mietwagen genau das
Richtige. Das Angebot an Mietautos ist sehr groß, vom Kleinwagen für 4
Personen bis zum Großraum-Van für 9 Personen ist alles vorhanden. Obwohl
die spanischen Verkehrsvorschriften in etwa den deutschen Richtlinien
entsprechen, sollte man doch einige Besonderheiten beachten. Alle in
Spanien zugelassenen Fahrzeuge müssen zwei Warndreiecke mitführen, dazu
Ersatzreifen, Wagenheber, Werkzeug und Ersatzbirnen; an Dokumenten sind
Führer- und Fahrzeugschein, TÜV-Bestätigung und Versicherungspolice
erforderlich. Als Tempolimit gilt innerorts 50 km/h, auf Landstraßen 90
km/h (100 km/h auf Schnellstraßen) und 120 km/h auf Autobahnen; 100 m vor
Kuppen gilt ein allgemeines Überholverbot. Es besteht generell
Gurtpflicht, die Promille-Grenze liegt bei 0,5; das Telefonieren am Steuer
– auch mit Head-Set – ist nicht erlaubt. Bei einer Panne darf man sich
nicht durch einen Privatwagen abschleppen lassen sondern nur mit einem
offiziell zugelassenen Abschleppwagen. Verstöße gegen Verkehrsregeln haben
sehr hohe Bußgelder, die sofort kassiert werden, zur Folge.
Es wäre ein Fehler, einen Urlaub auf Mallorca nur am Strand zu verbringen,
denn die gesamte Insel ist sehenswert; mit einem Mietwagen kann man
individuelle Ausflüge unternehmen, z.B. in die Serra de Tramuntana. Von
Palma fährt man zunächst Richtung Norden nach Valldemossa, wo man das
Kloster und die verwinkelte Altstadt besichtigen kann; auf engen Straßen
zwischen Meer und Gebirge geht es weiter nach Port de Sóller mit einer
lebhaften Hafenpromenade. In Sóller gibt es einen sehenswerten
Rathausplatz, auch ein Abstecher zu den Bergdörfern Biniaraix und
Fornalutx lohnt sich; ein absolutes Highlight ist aber der Blick von der
Aussichtsterrasse Mirador de Ses Barques (v.a. bei Sonnenuntergang). Über
die Pässe der Serra de Alfabia geht es zurück nach Palma, wo man jetzt am
Abend bestimmt viel zu erzählen hat.
Ein Kurzüberblick über
die Orte auf Mallorca: Sie können sich mit diesen Informationen eine
individuelle Rundfahrt um Mallorca, beginnend und endend in Palma, zusammenstellen:
Mallorcas Hauptstadt
und Hauptstadt der Balearen ist Palma. Palma de Mallorca ist allein
für sich schon eine Reise wert. Trotz des Tourismus und des
großstädtischen Flair von Palma, hat die Altstadt ihre Traditionen
bewahrt. Folgende Attraktionen sind besonders erwähnenswert:
Das Pueblo Espanol ist ein
Freilichtmuseum mit vielen Reproduktionen von Sehenswürdigkeiten aus ganz
Spanien. Es gibt fast 100 abwechslungsreich gestaltete Gebäude zu
besichtigen. In manchen Gebäuden wird alte Handwerkskunst vorgeführt und
es gibt viele Möglichkeiten einzukaufen, zu Essen oder sich einfach an
einem ruhigen malerischen Plätzchen auszuruhen. Das Castell de Bellver
liegt oberhalb von Palma. Man kann die gut erhaltene Burganlage
besichtigen und hat einen schönen Ausblick über die Bucht von Palma. In
den schattigen Bogen- gängen einmal rundherum rennen bringt
besichtigungsmüde Kinder wieder auf Touren. Für Kinder auch immer
interessant ist der Yachthafen von Palma. Mit etwas Glück kann man hier
viele eindrucksvolle Yachten aus aus der Nähe bestaunen. Für Freunde der
Meeresbewohner ein Muss: Das
Palmaaquarium, welches Heimat für etwa 8000
Meeresbewohner ist. In 55 Aquarien treffen Sie rund 800 Arten an. Die
Fische und anderen Gattungen stammen aus dem Mittelmeer, dem Atlantik, dem
Pazifik sowie dem indischen Ozean. Betreiber ist die Coral World
International, ein weltführender Spezialist in der Erschaffung von
Meerwasserparks.
Auf den 6 Kilometern Strand vor
Arenal befinden sich cirka 250 Hotels mit cirka 50000 Betten. Diese
Zahl sagt alles aus - Massentourismus pur. Wer Partyurlaub möchte, findet
hier am Ballermann vielleicht das für ihn richtige Ziel - wer im Urlaub
auch etwas anderes außer Party möchte, suche schnellstens das Weite.
Campos del Puerto
mit seinen mittelalterlichen Häusern und Türmen ist ein freundliches,
attraktives Ziel, wenn Sie einmal wie die Einheimischen einkaufen wollen -
eben nicht in für den Massentourismus gebauten Läden, sondern in
Geschäften für Einheimische. Südlich der Stadt liegt ein wunderbarer
Badestrand: Eine Dünenlandschaft mit Schatten unter Bäumen.
Cala Figuera ist ein malerisches Fischerdorf, gelegen an einem
fjordartigen Küstenabschnitt an der südlichen Ostküste Mallorcas. Cala
Figuera bietet zwar so gut wie keinen Strand, aber dafür viele Diskotheken
und ist somit ein Treffpunkt junger Leute geworden. Inzwischen gibt es
dort fast keine Hotels mehr sondern vorrangig Appartementhäuser für
Individualtouristen.
Cala d Ór - die goldene Bucht. Zwischen Felsnasen und
Pinienbeständen breitet sich goldgelber Sand aus - die Bucht mag daher
ihren Namen zu Recht tragen. Die Ferienanlagen wurden äußerst gefällig
gebaut, keine Betonburgen, sondern niedrige, kubische, weißgekalkte
Häuser. Im Zentrum ist eine Fußgängerzone mit allem, was man sich wünschen
kann, vorhanden. Auch viele Aussiedler haben den Weg nach Cala d Ór
gefunden. Wenn Sie in Ihrer neuen Heimat einen Hausmeister oder eine
andere Hilfe rund um Ihre Immobilie benötigen, bekommen Sie bei
Cala d'Or kompetente Hilfe.
Die Region um Felanitx ist die Weinbauregion Nummer 1 Mallorcas.
Interessant sind hier die barocke Pfarrkirche und der Marktplatz auf dem
am Markttag reger Betrieb herrscht. In der Nähe von Felantix ist das
Castillo Santurei. Das imposante Bauwerk liegt auf einem Hügel, von hier
hat man eine gute Aussicht über die Insel und bis zum Meer.
Manacor hat touristisch wenig zu bieten. Interessant sind hier
insbesondere die Produktion von Lederwaren und von künstlichen Perlen.
Dise künstliche gefertigten Perlen heißen "Majoricas" und kommen echten
Perlen von der Optik sehr nahe.
Porto Cristo war ein Fischernest und hat diesen Flair in den
Nebenstraßen bis heute bewahrt. Die Hauptstrassen bestehen primär aus
Andenkenläden & co; außerdem ist Porto Cristo fest in britischer Hand. Die
nahe gelegene Tropfsteinhöhle Coves del Drac dürfte eines der am meisten
besuchten touristischen Ziele Mallorcas sein, mit entsprechender
Auswirkung auf Porto Cristo. Der dort gelegene Martel-See hat eine Länge
von 177 Metern und ist bis zu 40 Meter breit. In regelmäßigen Abständen
finden dort Konzerte statt.
In den 70er- und 80er Jahren ist hier in Cala Millor künstlich eine
Bettenburg ersten Grades entstanden. Wer hier Urlaub machen möchte, sollte
insbesondere darauf achten, wie weit sein Hotel vom Strand entfernt ist,
da sich viele Hotels regelrecht im Hinterland befinden.
Aus dem charmanten Fischerdorf Cala Ratjada hat sich die Hochburg
der deutschen Urlauber entwickelt. Der Ort hat es geschafft, eine
familiäre Atmosphäre zu erhalten. Der Strand ist feinsandig; die Küste
voller Badebuchten. In Cala Ratjada ist ein Party-Urlaub genauso möglich
wie ein ruhiger, erholsamer Urlaub.
Über dem Ort Capdepera thront die imposante Burg "Castillo de
Capdepera". Die maurische Burg entstand im 14. Jahrhundert und zeichnet
sich durch weitläufige, zinnenbewehrte Mauern und Türme aus. Allein die
Aussicht von der Anlage ist den Aufstieg wert.
Das mittelalterliche Städtchen Arta mit seinen stillen Gassen ist
touristisch so gut wie nicht erschlossen. Sehenswert sind hier die
Stadtmauern sowie das königliche Schloss auf dem Kalvarienberg. Im
Heimatmuseum finden Sie Exponate, die bis in die Bronzezeit zurückreichen.
Im kleinen Ort Petra im Hügelland von Mallorca wurde im Jahr 1713
Junipero Serra geboren, der Franziskanerpater, der viele in
Missionsstationen in Kalifornien gegründet hat, aus denen u. a. San Diego,
San Francisco und Los Angeles hervorgegangen sind. Gegenüber des
Geburtshauses des Paters befindet sich ein kleines Museum mit seinen
Hinterlassenschaften. Ansonsten ist in Petra noch die Pfarrkirche San
Pedro einen Besuch wert.
Sineu ist auf Mallorca recht zentral in der Inselmitte belegen.
Mittwochs findet hier der große Viehmarkt statt - es wimmelt nur so von
Schafen, Pferden, Ziegen, Eseln und anderem Getier. Sehenswert sind in
Sineu die Pfarrkirche mit ihrer opulenten Ausstattung sowie das im höher
gelegenen Ortsteil belegene Kloster der Franziskanerinnen.
Muro - ein typisch mallorquinisches Dorf Herrenhäusern und
prachtvollen Innenhöfen; gleichzeitig Heimat eines ethnologischen Museums
über Mallorca. Wer sich für die Kultur Mallorcas interessiert, für den ist
Muro und das "Museo Etnologico" ein muss.
Dem romantischen Ort Alcudia haben spanische und maurische
Einflüsse das architektonische Gepräge gegeben. In der ältesten Stadt
Mallorcas finden Sie mächtige, gut erhaltene Stadtmauern und Wehranlagen.
Sehenswert ist auch die spätromanische Kirche Santa Ana sowie die Kirche
Sant Jaume.
San Vicente - ein kleines, stilles Fischerdorf, mit kleinem Hafen
und 2 Stränden, eingerahmt von 2 Gebirgszügen die in´s Meer hinausreichen.
Bis jetzt vom Massentourismus noch weitestgehend verschont.
Pollensa hat römische Wurzeln, wie an der alten Brücke, die über
den Torrente de San Jordi führt, zu erkennen ist. Das Städtchen im
Hinterland wirkt auf den ersten Blick etwas abweisend, dieser Eindruck ist
jedoch sofort vergessen, wenn man die schöne Placa erreicht. Besonders
erwähnenswert ist hier der Antiquitätenmarkt an der Straße nach Port de
Pollensa sowie der Golfplatz nebst sehr schönem Restaurant östlich von
Pollensa. Wenn Sie schöne Ausblicke lieben, sollten Sie sich den Aufstieg
auf den Kalvarienberg über die zypressenbesäumten 365 Treppenstufen nicht
entgehen lassen.
Der ehemalige Handelshafen Puerto de Soller ist heute eine sehr
lebendige Küstenstadt. Heute befinden sich zwischen den beiden
Leuchttürmen und den alten Kanonen Fischerboote, Ausflugsboote und
Yachten. An der Hafenpromenade laden viele kleine Lokale zu einer Einkehr
ein. Eine fantastische Aussicht haben Sie vom Torre Picada, einem alten
Wachturm nördlich über der Bucht.
Soller, gelegen in einer fruchtbaren Gartenlandschaft voller
Orangen-, Mandarinen- und Zitronenhaine. Kein Wunder dass sich in dieser
Gegend schöne Patrizierhäuser und kleine Paläste zu finden sind. In einem
dieser Häuser, in der Calle de Mar 5, wurde ein Wohnkulturmuseum
eingerichtet, welches recht den Lebensstil der reichen Mallorquiner in
früheren Zeiten vermittelt. Die attraktive Placa von Soller und die
nostalgische Bahn sollte man sicht nicht entgehen lassen. Sehenswert ist
in Soller auch die Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert.
Deya - wohl mit die beste Adresse Mallorcas. Das alte Künstlerdorf
oberhalb der Bucht Cala de Deya hat einen ganz besonderen Reiz. Im
gesamten Dorf, das rund um einen Hügel herum gebaut ist, gibt es lediglich
rund 100 Betten. Zu besichtigen gibt es alte Wachtürme und
Befestigungsanlagen aus der Zeit der Piratenüberfälle sowie ein Museum, in
dem die Exponate der im Ort lebenden Künstler ausgestellt sind.
Valldemosa ist ein bezauberndes Städtchen in einem fruchtbaren
Hochtal, das seine Ursprünge in einem maurischen Landsitz aus dem 12.
Jahrhundert hat. Berühmtheit erlangte die Kartause von Valldemosa, ein
ehemaliges Kloster, durch den Aufenthalt des Komponisten Frédéric Chopin
und der französischen Schriftstellerin Amandine-Aurore de Dudevant mit dem
Künstlernamen George Sand. Die beiden verbrachten dort 2 Monate des
Winters 1838/1839. Details dieser Beziehung verdankt die Nachwelt dem
später veröffentlichten Buch "Ein Winter auf Mallorca". Unverzichtbar ist
auch ein Rundgang durch die Gassen der Unterstadt. Wer Massen von Menschen
scheut sei gewarnt und besuche diesen Ort am besten gleich in der Früh
gegen 9 Uhr oder nach 17 Uhr.
Estellencs ist ein hübsches, sehenswertes Bergdorf inmitten
tomatenbepflanzter Terrassen und Olivenhaine. Zu Fuß sind Sie in einer
halben Stunde am Meer, wo Sie Tauch- und Bademöglichkeiten finden.
San Telmo ist ein wunderschön gelegenes nicht mehr ganz stilles
Fischerdorf mit kleinen Stränden und einer Kastellruine. Bei ruhigem
Wetter wird in San Telmo eine Bootsfahrt zur kleinen Felseninsel Dragonera
angeboten, so Tausenden von Wasservögeln leben.
Paguera ist durch den Tourismus entstanden. Im Gegensatz zu Arenal
hat man es hier verstanden, schonend mit der Umgebung umzugehen; die
Bauten haben weniger Stockwerke und der Ort ist vorsichtig in die mit
Pinien bewaldeten Berghänge hineingewachsen.
Das Ortsbild von Magalluf (auch Magaluf geschrieben) ist durch
teilweise alte, hässliche Hotels und Appartement-Hochhäuser geprägt. Über
eine Länge von vier Kilometern liegen viele kleine Buchten, die zum Baden
einladen. In Magalluf sind ein Aquapark sowie der Unterhaltungspark
"Marineland" vorhanden. Während der Osten der Bucht von Palma von
Deutschen dominiert wird, ist dieser westliche Teil der Bucht das Reich
der Briten, Skandinavier und Holländer.
Palma Nova ist mit Magalluf touristisch verwachsen, ist jedoch
etwas schöner als Magalluf, da hier das gesamte Ambiente mit mehr
Vegetation durchsetzt ist. Das Ortsbild ist durch Hotels und
Appartement-Hochhäuser geprägt.
San Augustin, Ca´s Catala und Illetas bilden eine gewaltige
Feriensiedlung mit gewaltigem Badebetrieb, riesigen Hotels, Bars, Discos
und Restaurants. Nachdem hier vorwiegend eine Felsenküste vorliegt,
besteht der Strand oftmals aus betonierten Flächen. Der Ruhesuchende
wendet sich hier entsetzt ab.
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