Bei Fragen nutzen Sie
bitte das Callcenter:
Callcenter
Hotline:
09197 6282 977006

  Impressum/AGB 

On the road again – mit dem Wohnmobil durch die USA

 

Zur Abfrage von Wohnmobilangeboten

Da die Vereinigten Staaten von Amerika zu den größten Ländern der Welt zählen, ist es nahezu unmöglich, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Metropolen an einem Stück mit dem Wohnmobil zu erkunden. Eine Beschränkung auf die Ost- oder Westküste ist in den meisten Fällen unumgänglich.

Eine wichtige Voraussetzung für einen Urlaub mit dem Wohnmobil in den USA ist sehr viel Zeit, denn neben der eigentlichen Reise benötigen auch die Vorbereitungen einen gewissen Aufwand. Es ist zu empfehlen, das Wohnmobil vorab im Reisebüro oder online zu buchen; das ist erheblich billiger als vor Ort und man umgeht Verständigungsschwierigkeiten im Hinblick auf Ausstattung, Versicherungen oder eventuell anfallende Zusatzkosten. Bei der Größenwahl des Fahrzeuges sollte bedacht werden, dass man mindestens 4-6 Wochen miteinander darin verbringt. Die amerikanischen Verkehrsregeln sind mit geringen Abweichungen ähnlich wie in Europa, die strengen Tempolimits ermöglichen eine entspannte Fahrweise; das Tanken dagegen ist etwas gewöhnungsbedürftig („erst zahlen, dann tanken“), in den Staaten New Jersey und Oregon z.B. darf laut Gesetz nur ein Tankwart den Wagen befüllen. Die Versorgung mit Frischwasser ist an Tankstellen oft nicht möglich, man sollte deshalb immer etwas Vorrat an Bord haben; eine kostenlose Wasserver- und -entsorgung bieten aber die Nationalparks und die „Visitor Information“ am Ortseingang. Mit dem Wohnmobil kann man in den USA eigentlich überall übernachten (außer in den Innenstädten), am geeignetsten sind natürlich Campingplätze, Raststätten, Truckstopps oder die Parkplätze bei Großmärkten; in einigen Hotels in Las Vegas gibt es kostenlose Stellplätze für die so genannten „oversized vehicles“ (Campingmobile) – allerdings nur für Gäste des Hauses.

Für eine Wohnmobilreise quer durch die USA von Küste zu Küste sollte man ca. 8-10 Wochen einplanen; sehr beliebt ist dafür die legendäre „Route 66“. Etwas kürzere Touren sind z.B. Rundfahrten an der Ost- bzw. Westküste oder ein Besuch der zahlreichen National- und Naturparks im Westen und Südwesten der USA. Sie sind ein ideales Ziel für Wohnmobilurlauber, denn sie bieten neben den grandiosen Naturerlebnissen auch sehr gute Übernachtungsmöglichkeiten. Allerdings dürfen in den Nationalparks einige Strecken mit Wohnmobilen nicht befahren werden. Zu den bekanntesten Parks gehören Yellowstone Nationalpark, Utah-Park, Grand Canyon, Monument Valley, Bryce Canyon, Yosemite-Park, Arches Nationalpark, Zion Nationalpark und Death Valley; allerdings darf im Sommer (Mai bis September) der Death Valley Nationalpark aus Sicherheitsgründen (extreme Hitze) mit einem Wohnmobil nicht befahren werden. Jeder Park kostet Eintritt; für Naturliebhaber empfiehlt sich deshalb die Anschaffung eines Nationalparkpasses, der für eine Pauschale ein Jahr lang unbegrenzten Zutritt zu allen Nationalparks der USA ermöglicht. Eine „klassische“ Wohnmobiltour ist auch die Fahrt auf der Küstenstraße am Pazifik (Pacific Coast Highway No. 1); die Rundtour von San Francisco über Los Angeles, Las Vegas, Phoenix und San Diego zurück zum Ausgangspunkt. Es empfiehlt sich, die Küstenstraße von Nord nach Süd zu befahren, so ist man immer auf der Meerseite und hat sehr viele Aussichtspunkte zum Anhalten und Fotografieren. In San Francisco sollte man jedoch aufgrund der Straßenverhältnisse auf das Wohnmobil verzichten und die Cable Cars benutzen.