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Mecklenburgische
Seenplatte: Müritz Nationalpark
Ein einzigartiges Landschaftsschutzgebiet
mit weiten Wäldern und Wiesen, Mooren und unzähligen großen und kleinen
natürlichen Seen bedeckt einen nicht geringen Teil der Fläche
Mecklenburg-Vorpommerns. Zwischen Waren und Neustrelitz und in einem
kleineren Gebiet östlich von Neustrelitz genießt die Natur höchsten
Schutzstatus, sie entfaltet sich nach ihren eigenen Gesetzen. Da die
Besiedlung in Mecklenburg-Vorpommern geringer ist als im restlichen
Deutschland, ist es nicht selten, dass vom Menschen völlig unberührte
Natur erhalten bleiben konnte. Mit über 320 km² Fläche ist der Müritz
Nationalpark der größte in Deutschland, der Besucher sollte sich also
viel Zeit mitbringen! Es gibt hier einiges zu entdecken. Kleine
idyllische Dörfer, die immer wieder in der weiten Landschaft auftauchen
und daran erinnern, dass man doch nicht durch eine verlassene Welt
streift, bieten dem Gast oft Unterkunftsmöglichkeiten. Am besten
erkundet man den Nationalpark mit dem Rad. Über 200 km Radweg schlängeln
sich durch die wilde Natur vorbei an den Informationshäusern des
Nationalparks, in denen man unterschiedliche Ausstellungen besichtigen
und mittels Video-Direktübertragung Storche oder Seeadler beobachten
kann. Auch Wasserwandertouren werden angeboten oder können auf eigene
Faust unternommen werden. Die Seen sind durch kleine Kanäle verbunden
und machen Streifzüge durch ein einzigartiges Naturparadies möglich. Wer
sich naturfreundlich und lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln
fortbewegen will, sollte sich in einen der Nationalparkinfohäuser das
Nationalpark-Ticket besorgen!
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