Peru
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Für Südamerika-Urlauber, aber auch für Naturenthusiasten aller Art ist
Peru das richtige Reiseziel. Das Land im Westen Südamerikas, das knapp
dreieinhalb mal so groß ist wie Deutschland, grenzt an Ecuador,
Kolumbien und Brasilien an. Von den 28 Millionen Einwohnern leben über
sieben Millionen im Großraum der pulsierenden Hauptstadt Lima mit ihrem
internationalen Flughafen, weshalb weite Teile des Landes so gut wie
unbewohnt sind und deshalb unberührte Natur par excellence. Lima bietet
hingegen jede Menge Kultur, ein riesiges Einkaufszentrum und viele
schöne Parks. Die schachbrettartig angelegte historische Innenstadt
steht als Weltkulturerbe unter besonderem Schutz der UNESCO.
Landschaftlich und klimatisch lässt sich Peru in drei Zonen einteilen.
Etwa 11 Prozent der Landesfläche gehören zur Costa, der Küstenregion,
die eine beeindruckende Wüstenlandschaft bietet und wo es nur sehr
selten Niederschlag gibt.
Knapp ein Sechstel des Landes liegen im Hochland der Anden, die Peruaner
nennen dieses Gebiet hinter der Küste Sierra. Mehrere Bergketten der
Anden werden hier von langen tiefen Tälern durchsetzt. Viele Berge sind
hier über 6‘000 Meter hoch, im Norden Perus reichen die Anden aber nicht
bis zur Schneegrenze, hier gibt es eine vielgestaltige Flora und Fauna,
die für Naturliebhaber einen wahren Genuss darstellen.
Der größte Teil des Landes wird von unheimlich dichtem und unverändertem
tropischem Regenwald bedeckt. Die Selva genannte Region beginnt östlich
der Anden mit einem wunderschönen Bergwald, in dem ein recht mildes
Klima herrscht. Bis hinunter zum Amazonasbecken geht dieser fließend in
einen richtigen Regenwald über. Hier gibt es Mahagonibäume und
Vanillepflanzen, unzählige Orchideenarten, viele verschiedene Papageien,
Flamingos und sogar Gürteltiere. Der Manu-Nationalpark im Südosten des
Landes, der ein Weltnaturerbe darstellt, ist ebenfalls einer Reise wert.
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