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Portugal
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Die Das Land
im äußersten Westen des europäischen Kontinents und der iberischen
Halbinsel hat 10,5 Mio. Einwohner. Portugal hat die verschiedensten
Landschaften und Klimazonen zu bieten. Neben der prächtigen Hauptstadt
Lissabon und größeren Städten wie Porto oder Braga sind vor allem die
entlang der Küste gelegenen malerischen Dörfer und Kleinstädte einen
Besuch wert.
Im Nordwesten des Landes herrscht ein eher feuchtes und kühles Klima,
wodurch eine üppige Vegetation entstanden ist. Die Provinz Minha, auch
der „Grüne Garten Portugals“ genannt, wird nicht zuletzt vom Weinanbau
geprägt, aus dem auch der berühmte Portwein hervorgeht. Die Landschaft
im Nordosten des Landes trägt nicht umsonst den Namen Trás-os-Montes
(portugiesisch für „Hinter den Bergen“): In der sehr gebirgigen, vom
Meer abgewandten Gegend herrschen sehr heiße Sommer und sehr kalte
Winter.
In Mittelportugal liegt die Hauptstadt Lissabon. Der größte Fluss Tejo
teilt die äußerst fruchtbare Region, in der ideale Bedingungen für den
Weinanbau vorherrschen.
Im trockenen und heißen Süden Portugals dominieren im dünn besiedelten
Landesinneren Olivenbäume und Korkeichen das Landschaftsbild. Die
Algarve, die die gesamte südliche Küste umfasst, ist für seine schönen
Kleinstädte, langgezogene Sandstrände und beeindruckende Steilküsten
bekannt und ein beliebtes Reiseziel für Sonnenhungrige und
Wassersportler.
Zu Portugal gehören außerdem die im Atlantik gelegenen Inselgruppen Madeira und die Azoren.
Der Nähe zum afrikanischen Kontinent verdankt Madeira sein beinahe
tropisches Klima.
Die portugiesische Küche ist relativ einfach und herzhaft, wobei die
regionalen Spezialitäten und unterschiedlichen Zubereitungen von Fisch-
und Fleischgerichten das Land auch zu einem kulinarischen Erlebnis
machen.
Die landestypische Musik Portugals ist der Fado: Melancholisch und
sehnsuchtsvoll singt er vom Schicksal und klingt dabei so ganz anders,
als es die aufgeschlossene und freundliche Mentalität der Portugiesen
vermuten ließe.
Madeira
Reiseangebote für Madeira
Die
Insel Madeira ist geographisch dem afrikanischen Kontinent näher als der
Küste Portugals. Sie wird oft auch als „schwimmende Perle Portugals“
oder „Blumeninsel“ bezeichnet, da es hier das ganze Jahr über blüht und
grünt. Das auch im Winter milde Klima und die vielfältigen Landschafts-
und Vegetationsformen machen die Insel vor allem für Wanderer und
Naturliebhaber zu einem echten Paradies. Der höchste Gipfel, der Pico
Ruivo, erhebt sich 1860m über die Küste. In der lebhaften
Inselhauptstadt Funchal ist fast die Hälfte der Bewohner Madeiras
beheimatet. Abseits des bunten Treibens in der historischen Altstadt und
auf der Hafenpromenade laden zahlreiche herrliche Gärten und Parks zum
Verweilen ein. Der kleine Ort Porto Muniz im Norden der Insel ist
berühmt für seine auf natürliche Weise entstandenen Lava-Schwimmbecken.
Weitere Ausflugstipps sind eine Besichtigungstour der vielen
Vulkanhöhlen, ein Besuch der Hügellandschaft im Osten der Insel oder
auch ein Badeausflug zur Nachbarinsel Porto Santo, die mit langen
Sandstränden und kristallklarem Wasser lockt. Angesichts der relativ
geringen Größe Madeiras kann man sich kaum vorstellen, welch
außergewöhnliche Vielfalt diese Insel zu bieten hat.
Sehenswürdigkeiten in Funchal:
 | Die schmucke
Altstadt mit ihren belebten Märkten und Cafes |
 | Die Markthalle
(Mercado dos Lavradores); ein Erlebnis für jeden den das geschäftige
Treiben der Einheimischen interessiert |
 | Die Kathedrale
von Funchal |
 | Die Quinta das
Cruzes, ein ehemaliger Herrensitz, der heute ein Museum mit einem
archäologischen Park beherbergt |
 | Das
Kunstmuseum Museu de Arte Sacra |
 | Die Kellerei
Adegas de Sao Francisco (Führungen möglich) |
 | Der
Bischofspalast |
 |
Festungsanlagen in und um Funchal |
 | Museu
Municipal do Funchal (naturhistorisches Museum) |
Auch außerhalb von
Funchal finden sich abgesehen von der wunderbaren Vegetation viele
Sehenswürdigkeiten. Die Sehenswürdigkeiten außerhalb von Funchal liegen
weit auseinander, so dass ein Mietwagen oder eine sorgsame Planung
öffentlicher Verkehrsmittel ratsam ist.
 | Qunita do Palheiro
Ferreiro, ein Adelslandsitz, der wunderbare Park ist der
Öffentlichkeit zugänglich. |
 | In Monte der Park
Jardins do Monte Palace sowie die Korbschlittenfahrt auf einer Länge
von 4 Kilometern hinunter nach Funchal |
 | Das Bergdorf Curral
das Freiras in einer atemberaubenden Lage |
 | Die Teppichgärtnerei
im Jardim Botanico |
 | Das Fischerdorf
Camara de Lobos |
 | Der
Lava-Höhlenkomplex bei Sao Vicente |
 | Der Berg Pico do
Arieiro mit einem fantastischen Blick auf die Lava-Landschaft (Strasse
fast bis zum Berggipfel) |
 | Der kleine Hafenort
Ribeira Brava mit seinen kleinen Straßencafes und dem Volkskundemuseum |
 | Der Ferienort Porto
Moniz mit seinen bekannten Fischrestaurants |
 | Die nördliche
Küstenstrasse mit ihren beeindruckenden Panoramen |
 | Die ehemalige
Hauptstadt Machico mit ihrem hübschen historischen Zentrum |
 | Das kleine
Walfangmuseum in Canical |
 | Santa Cruz, die
wahrscheinlich schönste Stadt Madeiras |
43 km
nordöstlich von Madeira entfernt, in zweieinhalb Stunden per Schiff oder
in nur 15 Minuten per Flugzeug zu erreichen, liegt die kleine idyllische
Insel Porto Santo.
Die ganze Südseite von Porto Santo besteht aus einem goldbraunen
Sandstrand mit einer Länge von 10 Kilometern.
Auf Porto Santo sind einfache wie luxuriöse Hotels vorhanden; wer die
Insel erkunden will, sollte sich einen Mietwagen oder einen Motorroller
ausleihen.
Neben den üblichen Wassersportarten wird auf der Insel
Gleitschirmfliegen angeboten.
Die Küche auf
Madeira bietet hauptsächlich Fischgerichte, was in Anbetracht der Lage
Madeiras nicht verwundert. Dominierend ist hier der Degenfisch, den Sie
in fast jedem Restaurant auf eine andere Art und Weise zubereitet
bekommen.
Eine weitere Spezialität ist der gebratene Rindfleischspieß, zu dem Sie
als Beilage normalerweise gebratenen Mais und Fladenbrot erhalten.
Sie sehen, die Küche ist auf Madeira stark auf Fisch und Fleisch
ausgerichtet; Vegetarier finden hier in Restaurants im Regelfall leider
nur eine schwache Auswahl.
Natürlich erhalten Sie in den Hotels auch "normale" europäische Küche.
Nicht vergessen werden darf hier der Madeira, der kräftige Wein, der den
Namen der Insel trägt.......
Weitere Reiseinformationen zu
den wichtigsten Orten auf Madeira:
Boaventura Calheta Camacha Camara de Lobos Encumeada Canico Funchal Garajau Machico Monte Ponta Delgada Ponta do Sol Ponte de Pargo Porto Moniz Prazeres Ribeira Brava Santana Sao Vicente
Azoren
Die
der EU angeschlossene, portugiesische Inselgruppe liegt im Atlantik,
1500km westlich von Europa und 3600km vom nordamerikanischen Kontinent
entfernt. Schon zu Kolumbus` Zeiten war sie ein wichtiger Stützpunkt der
Seefahrer, hier konnte man Proviant und frisches Wasser aufnehmen. Ende
des 19 Jahrhunderts, als die Dampfschifffahrt an Bedeutung gewann,
wurden die Häfen der Azoren zum Nachladen von Kohle benötigt und während
des zweiten Weltkriegs hatte Amerika einen wichtigen Stützpunkt auf
Terceira. Vielen Europäern sind die Azoren nur aus dem Wetterbericht
bekannt. Hier entsteht die Hochdruckwetterlage, die Mitteleuropa
stabiles, trockenes und heißes Sommerwetter beschert. Ganz anders auf
den Azoren selbst. Das Klima ist wechselhaft und geprägt von vielen
Niederschlägen. Kaum ein Tag vergeht ohne kurze Regenschauer, denen aber
wenig später wieder Sonnenschein folgt und vom Frühjahr bis in den
Herbst hinein ist es angenehm warm. Ideale Verhältnisse für die
Vegetation. Urlauber sind fasziniert vom üppigen Grün in allen
Schattierungen, der farbigen Blütenpracht von Rhododendren und Azaleen
und endloser, blau blühender Hortensienhecken im Juli. Trotzdem blieben
die Inseln vom Massentourismus weitgehend verschont.
Überfüllte Strände und
gesichtslose Hotelviertel sucht man vergebens. Überhaupt sind die Azoren
kein Ziel für Gäste die ausschließlich einen Badeurlaub verbringen
möchten. Allenfalls geht man einige Tage auf die Insel Santa Maria. Sie
besitzt schöne, helle Sandstrände und kann mit mehr Sonnenstunden
aufwarten als die restlichen Inseln Zwar gibt es auch auf den anderen
Inseln menschenleere Strände, geschützte, natürliche Schwimmbecken in
den Felsen und raue Küstenstreifen mit meterhohen Wellen aber hierher
kommen Individualisten und Aktivurlauber um in den grünen Hügeln und
Vulkanbergen zu Wandern und zu Biken, um Golf zu spielen, zu reiten, zum
Kanu fahren, Segeln und Surfen. Lediglich die Straßenverhältnisse sind
etwas rückständig. Schmale Straßen mit vielen Schlaglöchern erfordern
konzentriertes Fahren. Hier hat jede Insel ihr eigenes Gesicht und es
empfiehlt sich, während eines zweiwöchigen Urlaubs mehrere Inseln kennen
zu lernen. Wer in Ponta Delgada, dem internationalen Flughafen auf der
Insel Sao Miguel, gelandet ist, kann entweder mit einem Inlandsflug oder
per Schiff weiterreisen oder zuerst auf dieser touristisch am besten
erschlossenen Insel einige Tage verbringen. Hier sind die Straßen besser
und viele Ausflugsmöglichkeiten mit dem Wagen bieten sich an. Es gibt
schöne, teilweise schwarze Strände, pittoreske alte Stadtviertel,
Ananasplantagen und Weinberge. Besonders empfehlenswert sind die vielen
heißen Quellen die im Kurort Furnas zum Baden einladen. Die Insel Flores
besitzt zwar schlechte Straßen, begeistert aber durch ihre vielen
Kraterseen und ihren Blumenreichtum. Über Monate blüht es üppig in allen
Farben. Wer absolute Ruhe und Weltabgeschiedenheit sucht ist auf Corvo
richtig. Kulturinteressierte Gäste kommen vielleicht einige Tage nach
Terceira, denn in der Hauptstadt Angra Do Heroismo finden sich
wunderschöne Renaissance Paläste, Kirchen und Bürgerhäuser, sodass man
sie zum Weltkulturerbe erklärte. Bekannt ist die Insel auch ihrer vielen
Feste wegen. Die Insel Graciosa, „die Liebliche“ verdankt ihren Namen
der weiten Landschaft mit verstreut liegenden, weißen Dörfern,
malerischen Windmühlen, Kornfeldern und Weiden. Faial ist vor allem bei
Seglern bekannt, die auf der vom Vulkan dominierten Insel Station
machen. Die Insel Pico, nach dem gleichnamigen Vulkan benannt, ist
beliebt bei Tierfreunden, denn hier kann man mit etwas Glück Wale
beobachten. Der noch aktive Vulkan Pico gilt als der höchste Berg
Portugals. Er lässt am schmalen Küstenstreifen rund um den Krater kaum
Platz für Dörfer, sodass Gärten und Felder terrassenförmig angelegt
wurden. Auf ihnen gedeiht ein besonderer Aperitif Wein, der Verdelho. Er
wird in die ganze Welt verkauft.
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