Tunesien
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Tunesien liegt in Nordafrika und
ist mit dem Flugzeug von Deutschland aus in ca. 3 Stunden zu erreichen;
kein Wunder, dass es ein äußerst beliebtes Ziel für Last Minute Reisen
ist.
Die Flughäfen befinden sich in der Hauptstadt Tunis, den
Orten Monastir und Djerba. Eine Reise nach Tunesien, das ist
Entdeckung alter Kulturen, umgeben von dem orientalischen Flair der
Orte und Badevergnügen an den kilometerlangen aus weisem Sand
bestehenden Stränden.
In Tunesien herrscht mediterranes Klima. Im Sommer regnet es kaum.
Regenreich ist dagegen der Winter und sehr mild.
Die Bevölkerung besteht zu 98 % aus Arabern, die Staatsreligion ist
der Islam.
Eines der
Hauptziele in Tunesien ist Djerba.
Die Insel verfügt über herrliche, flach abfallende, von Palmen
gesäumte Strände und ist dadurch für Wasserratten prädestiniert.
Die bekanntesten Strände sind hier Plage de Sidi Mahréz und Plage de
La Séguia. Wassersport ist hier insbesondere in Form von Kitesurfen angesagt.
Auch im Bereich Wellness kann Djerba punkten. So finden sich auf der
Insel 16 Thalasso-Zentren. Hier finden sich auch namhafte Angebote,
wie z.B. der Aldiana Djerba Atlantide,
der neben Thalasso auch Kosmetik, Massagen, physiotherapeutische
Behandlungen, Ayurveda, Saunen, Dampfbad und Fitnesscenter bietet.
Auch kulturbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten. Beliebte
Sehenswürdigkeiten auf Djerba sind die Festungen Borj-el-Kebir und
Borj Ghazi Mustapha, das Museum Houmt Souk und die beiden Töpferdörfer
Huellala und Sedouikech im Süden der Insel. Daneben gibt es in Djerba
- Stadt alte Moscheen und den Basar zu bestaunen.
Sehr beliebt ist auch die Fahrt mit dem Piratenschiff von Houmt-Souk
zur Flamingo-Halbinsel.
Neben dem bereits erwähnten Club Aldiana finden Sie auch Djerbar auch
so klanghafte Hotelnnamen wie den Club
Calimera Yati Beach, das Iberostar Safira Palms oder den
Club Magic Life Penelope Beach
Imperial.
Die Hauptstadt Tunis teilt sich in die Altstadt (Medina) und die
Neustadt. Sehenswürdigkeiten gibt es vorwiegend in der Altstadt. Sie
sind Ausdruck einer weit reichenden Vergangenheit und noch heute ist
zu erkennen, dass Tunis früher zu den reichsten Städten der
islamischen Welt gehörte. Im Zentrum befindet sich die Zitouna-Moschee,
die im 8. Jahrhundert errichtet wurde und zu den bedeutendsten
Bauwerken gehört. Aus Karthago stammen die Säulen der Gebetshalle. Als
Nichtmuslim kann man leider nur einen kleinen Teil der Moschee
besichtigen. Neben der Moschee befindet sich heute eine Universität.
Der Besuch des Bardo Museums ist ein Muss für Touristen. In mehreren
Räumen wird den Besuchern die Geschichte Tunesiens durch Sammlungen
aus der karthagischen, römischen, christlichen und
arabisch-islamischen Zeit vermittelt. Im Obergeschoss befindet sich
die größte römische Mosaikensammlung der Welt. Die Schätze eines
untergegangenen Schiffes, welches 1907 vor Mahdia geborgen wurde, sind
hier ebenfalls ausgestellt
Etwas abseits der Innenstadt befindet sich das im 18. Jahrhundert
errichtete Mausoleum Tourbet El Bey. Hier fanden viele Minister und
Prinzessinnen ihre letzte Ruhestätte. In dem Mausoleum befinden sich
über 160 Gräber.
Auf den Märkten in der Medina (Basare) bieten Händler die
verschiedensten Waren an. Um die Hauptmoschee gruppieren sich die
Händler mit der wertvollsten Ware, zum Beispiel Edelmetalle. Danach
folgen die Kleider-Teppich- und Souvenirmärkte. Am Rande der Medina
kann man Handwerkern bei ihrer Arbeit zusehen. Auf dem Fisch- und
Getreidemarkt werden Obst, Gemüse und vor allem frischer Fisch zum
Kauf angeboten.
Die Medina wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Während die Altstadt orientalisches Flair besitzt, wirkt die Neustadt
europäisch. Die Häuser sind im französischen Kolonialstil erbaut.
Typisch hierfür sind die Fensterläden und Balkongitter. Hotels, Cafes,
Banken und Geschäfte säumen die große Allee. Sehenswert ist die
Kathedrale von St. Vincent de Paul, die aus verschiedenen Baustilen
besteht.
Der Park du Belvèdère in Tunis ist einer der schönsten zoologische
Gärten Nordafrikas. Hier kann die Pflanzen- und Tierwelt Afrikas
erkundet werden.
Das Bergdorf Sidi Bou Said liegt nördlich von Tunis. Von hier aus hat
man einen wunderbaren Blick auf den Golf von Tunis. Die Häuser mit
ihren weiß-blauen Fenstern und Türen erinnern an die Karibik. In
diesem Ort treffen sich viele Künstler und er ist auch ein
Anziehungspunkt für Touristen.
Antike Stätten sind im ganzen Land zu finden, dazu gehören die
bekannteste Ausgrabungsstätte in Karthago, das Amphitheater El Djem,
die Ruinen von Dougga, um nur einige zu nennen Karthago, das war eine
antike Stadt in Nordafrika. Durch die Araber wurde die Stadt im Jahre
698 zerstört. Die Ruinen von Karthago wurden zum Teil für Bauten in
Tunis und den anderen Städten verwand. Das Gelände von Karthago wurde
1979 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Ruinen von Karthago sind heute
ein touristischer Höhepunkt Tunesiens. Heute befindet sich in Karthago
der Präsidentenpalast Tunesiens
Das Amphitheater El Djem ist das drittgrößte Theater der Welt. Anders
als bei den anderen Amphitheatern der Welt, die von Mauern umgeben
sind, ist das Amphitheater El Djem schon von weitem sichtbar. Damals
war auf drei Rängen Platz für 40.000 Besucher. Einst fanden hier die
Kämpfe der Gladiatoren und die Wagenrennen statt. Nach kompletter
Restaurierung finden heute an diesem Ort Freilichtkonzerte statt.
Ca. 100 km von der Hauptstadt Tunis entfernt befinden sich die
römischen Ruinen von Dougga. Die Ruinen gelten als die am besten
erhaltenen von Tunesien. Noch bis 1950 war dieses Ausgrabungsgebiet
bewohnt. Um die antike Stätte erhalten zu könne erfolgte die
Umsiedlung der Einwohner. Das größte Monument ist das in Felsen
gehauene Theater. Es verfügt über 3.500 Plätze, wurde restauriert und
jedes Jahr findet im Sommer das Dougga-Festival statt.
Südlich von Tunis liegen die größten Olivenanbaugebiete der Welt. Nach
Sfax, der zweitgrößten Stadt Tunesiens beginnt die Vegetation immer
spärlicher zu werden. In Douz, das Tor der Sahara, beginnt die Wüste.
Wüstensafaris mit dem Geländewagen oder auf dem Rücken der Dromedare
werden angeboten und sind ein ganz besonderes Erlebnis.
Die Orte Hammamet, Monastir oder Sousse laden zum Badeurlaub ein.
Hotels aller Kategorien stehen zur Auswahl, mit direktem Zugang zum
Strand und zum Mittelmeer. Wer sportlich aktiv sein möchte, kann
Windsurfen, Wasserskifahren und Segeln. Beim Tauchen kann die
herrliche Unterwasserwelt erkundet werden. Wellness- Hotels bieten
Entspannung für Körper und Seele. An das leibliche Wohl wird auch
gedacht .Die tunesische Küche ist sehr reichhaltig und scharf. Das
bekannte Couscous und die verschiedenen Fischgerichte sollte man
unbedingt probieren.
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